Unterstützung für Bethsaida -
Freundschaft mit Indien e.V.

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Das Konzept der Projekte: Hilfe zur Selbsthilfe

Mit Ihrer Spende werden folgende Projekte unterstützt:
  • Waisenhaus der Jungen "Rosa Mystica Orphanage"
  • Waisenhaus der Mädchen "St. Theres Orphanage"
  • Werkstätten für ältere Mädchen im Waisenhaus
  • Werkstätten für Jungen sind in Planung (Stand: Oktober 2008)
  • Krankenhaus "J.B. (Jesus Bless) Hospital"
  • Wohnheim für alte Menschen

Waisenhaus der Jungen „Rosa Mystica Orphanage“
1989 wurden die ersten Waisenkinder in den ehemaligen Klosterräumen von Bethsaida aufgenommen.
1995 wurde in unmittelbarer Nähe das Jungenwaisenhaus errichtet mit Schlafsälen, Speisesaal und Unterrichtsräumen für bis zu 600 Jungen (aus verschiedenen Glaubensrichtungen).
Dazu gehören eine Bibliothek, ein Raum für Computertraining, ein Physik- und ein Chemieraum.
Vollwaisen, Halbwaisen und mittellose, hilfsbedürftige Kinder aus den umliegenden Dörfern werden hier betreut und unterrichtet, um ihnen einen vernünftigen Start in die indische Gesellschaft zu ermöglichen. Das Privateigentum der Kinder beschränkt sich auf wenige Kleidungsstücke – kein Spielzeug, kein Fernsehgerät. Die Klassenräume sind mit einfachen Bänken bestückt, auf denen die Jungen eng nebeneinander sitzen. Sie verlassen das Waisenhaus im Alter von ca. 18 Jahren nach Abschluss der Schulausbildung. Die Kinder essen im riesigen Speisesaal mit alten Holztischen und –bänken aus einfachem Metallgeschirr.


Waisenhaus der Mädchen „St. Theres Orphanage“
Ungefähr 2 Kilometer landeinwärts liegt das Mädchenwaisenhaus. Es wurde im Jahre 2000 bezogen und ist ein großes, helles Gebäude mit allerdings spartanischer Einrichtung und einem freundlichen Innenhof. Die Mädchen schlafen auf Matten am Fußboden oder in einfachen Etagenbetten ohne Matratzen.
Unterrichtsräume, ein Andachtsraum, Schlafsäle und ein großer Esssaal gehören zum Haus sowie eine Großküche, in der das Essen für alle Waisenmädchen und –jungen zubereitet wird.
Die Lehrerinnen und auch die Lehrer im Jungenwaisenhaus arbeiten zu einem geringeren Lohn als in staatlichen Schulen. Sie verdienen zur Zeit (2008) 3500 Rupien, das sind etwa 70 Euro im Monat. Frederick Thomas möchte diese Löhne allmählich anpassen.


Krankenhaus „ J.B. (Jesus Bless) Hospital“
Im kleinen Krankenhaus werden sowohl kranke Waisenkinder als auch kranke Menschen aus den umliegenden Fischersiedlungen unentgeltlich versorgt. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es aufgestockt werden kann, wenn die Mittel dazu zur Verfügung stehen. Die Rotarier aus der Schweiz haben in den vergangenen Jahren einen zahnärztlichen Behandlungsraum und eine Röntgeneinrichtung finanziert.   Zwei Ärzte sind fest angestellt (2008).



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